lautleise_amelie
08.07.2008, 20:58
servus, ihr lyriker!
so, da bin ich.
wie mein nick schon andeutet, hab ich ab und an eine große klappe, dann wieder liebe ich die leisen töne. lautleise also. in jedem falle und immer gradheraus und gefühlsbetont.
ein bissl was über mich: ich lebe in wien, bin jetzt vierzig jahre alt, mutter, ehefrau und lehrerin und hab seit dem abi - mit traumatischer vier in deutsch *gg - bis vor ca. zwei jahren gebraucht, um dem urteil meiner deutschlehrerin nicht länger glauben zu schenken und zu entdecken, dass ich zwar bildnerische kunst studiert habe, mit den worten aber für mich stimmigere bilder malen kann als mit dem pinsel. welch eine erkenntnis! sie hat dazu geführt, dass das schreiben für mich beinah schon lebenswichtiges ventil und sammeln meiner selbst geworden ist.
zwei meiner unarten lassen sich bereits nicht länger verbergen: ich mache beistriche da, wo ich sie höre und fühle (ja, ich bin ein sehr gefühlsbetonter mensch und kann da gar nicht anders *schmunzel), was nicht immer den regeln entspricht, und ich verweigere mich in den meisten fällen der groß-und kleinschreibung. in erster linie aus optischen gründen, in zweiter wegen der mehrfachauslegbarkeit von worten, da, wo ich es dann gezielt versuche einzusetzen.
ich schreibe also - und zwar seit ich meine lyrische ader beim schreiben der grabrede für meine mutter freigeschaufelt habe. von da an hatte (und hat es immer noch) das wort für mich einfach noch mehr an gewicht als je zuvor und irgendetwas in mir wurde damals freigesetzt, dass mich nun drängt alles in worte zu fassen und das wort an sich zu er-fassen. eine kleine psychologische ausbildung hat die "macht des wortes" für mich nur noch mehr offenbart.
und da bin ich nun und grübel, mit welchem text ich hier mein debüt geben soll. gar nicht so einfach... ich werd mich - wie so oft - von mir selbst überraschen lassen und hoffe, dass mich dann auch jemand versteht. denn darum geht es ja wohl in erster linie... ums verstehen. die sprache ist da ja nicht immer für jeden gleich eindeutig. und genau das macht das spiel so reizvoll.
ich bin schon gespannt, was mich hier erwartet, freu mich, dass ich hierher gelotst wurde, auf anregenden lese- und diskutierstoff und auf euch!
servus und liebe grüße aus wien,
die amelie
so, da bin ich.
wie mein nick schon andeutet, hab ich ab und an eine große klappe, dann wieder liebe ich die leisen töne. lautleise also. in jedem falle und immer gradheraus und gefühlsbetont.
ein bissl was über mich: ich lebe in wien, bin jetzt vierzig jahre alt, mutter, ehefrau und lehrerin und hab seit dem abi - mit traumatischer vier in deutsch *gg - bis vor ca. zwei jahren gebraucht, um dem urteil meiner deutschlehrerin nicht länger glauben zu schenken und zu entdecken, dass ich zwar bildnerische kunst studiert habe, mit den worten aber für mich stimmigere bilder malen kann als mit dem pinsel. welch eine erkenntnis! sie hat dazu geführt, dass das schreiben für mich beinah schon lebenswichtiges ventil und sammeln meiner selbst geworden ist.
zwei meiner unarten lassen sich bereits nicht länger verbergen: ich mache beistriche da, wo ich sie höre und fühle (ja, ich bin ein sehr gefühlsbetonter mensch und kann da gar nicht anders *schmunzel), was nicht immer den regeln entspricht, und ich verweigere mich in den meisten fällen der groß-und kleinschreibung. in erster linie aus optischen gründen, in zweiter wegen der mehrfachauslegbarkeit von worten, da, wo ich es dann gezielt versuche einzusetzen.
ich schreibe also - und zwar seit ich meine lyrische ader beim schreiben der grabrede für meine mutter freigeschaufelt habe. von da an hatte (und hat es immer noch) das wort für mich einfach noch mehr an gewicht als je zuvor und irgendetwas in mir wurde damals freigesetzt, dass mich nun drängt alles in worte zu fassen und das wort an sich zu er-fassen. eine kleine psychologische ausbildung hat die "macht des wortes" für mich nur noch mehr offenbart.
und da bin ich nun und grübel, mit welchem text ich hier mein debüt geben soll. gar nicht so einfach... ich werd mich - wie so oft - von mir selbst überraschen lassen und hoffe, dass mich dann auch jemand versteht. denn darum geht es ja wohl in erster linie... ums verstehen. die sprache ist da ja nicht immer für jeden gleich eindeutig. und genau das macht das spiel so reizvoll.
ich bin schon gespannt, was mich hier erwartet, freu mich, dass ich hierher gelotst wurde, auf anregenden lese- und diskutierstoff und auf euch!
servus und liebe grüße aus wien,
die amelie