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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Mann im Mond


Panzerknacker
18.07.2008, 12:00
Es hat ne Menge Platz der Mond,
man glaubt, dass es dort oben wohnt,
das Kerlchen ohne Gardemaß,
das höchstwahrscheinlich leichenblass
weils tief und regelmäßig pennt,
zeigt sich die Sonn am Firmament.

Liegt es in einer Hängematte?
Im Wolkenbett aus reiner Watte?
Hat es, kein Mensch weiß es genau,
zum Kuscheln eine Mondscheinfrau?

Ich weiß, es wird am Schalter drehen,
drum werde ich den Heimweg sehen,
verlass ich die Kneip` mit Bier im Blut,
ich seh zwar doppelt, doch nicht gut.

Ich frage mich: “ Wo ist der Mann,
wenn ich den Mond nicht sehen kann?
Wo treibt das Kerlchen sich nur rum?“
Hab das Gefühl, ich sterb mal dumm!

Strassenreimer
19.07.2008, 14:49
Hallo Panzerknacki!

Der Mann, der über'm Erdball thront,
der Sagen nach, den Mond bewohnt,
er hatte dort das Leben satt,
es war dort kalt, das Licht nur matt.

Er ist zur Sonne hochgeflogen,
das weiß ich sicher, ungelogen,
kein Feuer hat ihn umgebracht,
er flog dort hin in tiefer Nacht.

Nun hat er es ganz kuschlig warm
und ist der Sonnenfeen Schwarm.
Nur eines hat er nicht bedacht,
recht kurz ist dort die stille Nacht.

Damit du nicht dumm sterben musst. :D

Hier bedarf es aber noch grammatikalischer Verbesserungen. Die fantasievolle Story wäre in einer perfekten Form sicher noch ansprechender.

Trotzdem gern gelesen und sinniert

LG vom Strassenreimer

Medusa
19.07.2008, 15:30
Lieber Panzerknacker Michael,
die Idee, den Mann im Mond zu bedichten, ist zwar nicht neu, Du hast aber versucht, sie umzusetzen. Das ist sehr lobenswert.
AAAABER, lieber Knacki, die Ausführung ist daneben! Da mangelts an der Metrik, den Reimen, ja, sogar an der Interpunktion und der Rechtschreibung.
Ich weiß ja, Du legst Wert auf echte Knacki-Gedichte, das ist völlig in Ordnung, darum mag ich an Deinem Gedicht (noch) nicht herumwerkeln.
Es wäre schön, schautest Du noch einmal drüber. Wenn Du Hilfe brauchst, dann erledigen wir es gemeinsam per PN, einverstanden?
Herzliche Grüße,
Medusa.

edit: Beim Überarbeiten für die PN habe ich gesehen, dass meine Vorwürfe hinsichtlich Interpunktion und Rechtschreibung unbegründet waren. Kannst Du das bitte entschuldigen?
Liebe Grüße,
Medusa.

Panzerknacker
19.07.2008, 17:02
Hallo Strassenreimer,

ich habe versucht zuerst ohne und dann mit Medusas Hilfe etwas draus zu machen. Ich hoffe es ist jetzt besser. Wenigstens von der Grammatik her? Und dann (bei dir kann ich ja mit und anfangen) Vielen Dank, dass ich nicht mehr dumm sterben brauch oder muss.:D

Hallo Medusa,

entschuldige dich nicht, ich hab doch schon angefangen grammatikalische Fehler auszumerzen. Was du mit der Rechnung meinst, weiss ich aber nicht. Ich habe gedacht deine Hilfe wäre gratis:D. Jetzt habe ich deine mit neuen Gedanken von mir gemischt und eingearbeitet. Ich meine es ist besser geworden.

Also ihr zwei, es grüßt euch ein dankbarer PK :cool: Michael

Medusa
19.07.2008, 19:22
Lieber Panzerknacker,
da war ich wohl mir meinen Gedanken völlig hinter dem Mond, ist schon geändert, ich danke Dir.
Die Überarbeitung hat Deinem Gedicht sehr gut getan!!!!!!
Aaaaber, wenn wir schon dabei sind, dann auch richtig, stimmts?

Ich nörgel frech noch an dieser Strophe:

Ich weiß es wird am Schalter drehen,
hinter "weiß" ein Komma
so werde ich den Heimweg sehen,
drum werde ich den Heimweg sehn,
verlass ich die Kneipp` mit Bier im Blut,
verlass die Kneip (kein doppel "p") mit Bier im Blut
zwar säh ich doppelt, doch nicht sehr gut.
zwar seh ich doppelt, doch nicht gut.

Dies soll, um Himmelwillen, kein Einheitsbrei werden! Schau, was Du für Dich verwenden kannst. Mir hats jedenfalls viel Spaß gemacht.
Liebe Grüße,
Medusa.

Panzerknacker
19.07.2008, 19:39
Hallo Medusa,

man sagt ja Frechheit siegt, aber das gilt nicht in unserem Falle. Bei uns heißt es ganz einfach: Danke für die Hilfe. Ich galube das waren schon sehr peinliche Fehler. Aber dank dir gehören sie der Vergangenheit an.

Viele liebe grüße vom :cool: Michael