amanda luna
11.06.2008, 11:08
Wegbeschreibung einer Versöhnung
Der Winter währte schon zwei Jahre. Endlich legt das Sonnenlicht, die Eiszeit auf die Bahre. Wir haben uns stumm angeschaut und erkannten einander nicht. Nur der Anblick war vertraut, unsere Erinnerungen schienen sicher. Bald waren uns die Beine müde vom Rumstehen und beschlossen zum Feld zu gehen, Schritt um Schritt, mit der festen Absicht es endlich zu bestellen. Wir luden Rindermist in einen Karren, Du zogst, ich schob und schweißgebadet forkelten wir im Dunst. Jungen Bäume packten wir in dicke Mistpakete. Jeden Tag werden wir sie gießen in der festen Überzeugung, dass es den Versuch wert ist. In einem Jahr wird sich zeigen, ob unsere Arbeit Früchte trägt. Du schaust mich am Abend an. Obwohl es dunkelt geht ein warmes Leuchten auf der Terasse auf und ab. „Wo kein Mist ist, da kein Christ ist“.
Der Winter währte schon zwei Jahre. Endlich legt das Sonnenlicht, die Eiszeit auf die Bahre. Wir haben uns stumm angeschaut und erkannten einander nicht. Nur der Anblick war vertraut, unsere Erinnerungen schienen sicher. Bald waren uns die Beine müde vom Rumstehen und beschlossen zum Feld zu gehen, Schritt um Schritt, mit der festen Absicht es endlich zu bestellen. Wir luden Rindermist in einen Karren, Du zogst, ich schob und schweißgebadet forkelten wir im Dunst. Jungen Bäume packten wir in dicke Mistpakete. Jeden Tag werden wir sie gießen in der festen Überzeugung, dass es den Versuch wert ist. In einem Jahr wird sich zeigen, ob unsere Arbeit Früchte trägt. Du schaust mich am Abend an. Obwohl es dunkelt geht ein warmes Leuchten auf der Terasse auf und ab. „Wo kein Mist ist, da kein Christ ist“.